Étude : l’ESC parmi les nuits les plus marquées par la consommation de drogues de l’année

4 mai 2026

Eine neue britische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass der Drogenkonsum bei kollektiven Großereignissen in die Höhe schießt. Besonders auffällig: Der Eurovision Song Contest gehört laut den Daten zu den drogenintensivsten Nächten des Jahres.
Forscher*innen um das Imperial College London analysierten über 1.700 Abwasserproben aus 15 Regionen des Landesteils England und konnten so erstmals sehr präzise nachvollziehen, wann und wie viel konsumiert wird. Das Ergebnis: Drogenkonsum steigt deutlich bei Hitzeperioden, Feiertagen und großen Events – also genau dann, wenn viele Menschen gemeinsam feiern.
Dabei dominieren vor allem Kokain und Ketamin, die in England ohnehin auf hohem Niveau konsumiert werden. Kokain ist konstant präsent, während Substanzen wie MDMA (Ecstasy) besonders am Wochenende und bei Events zulegen.

Größere Drogen-Mix beim ESC

Auffällig ist die Rolle des Eurovision Song Contest: Die Studie bezeichnet ihn als statistischen Ausreißer, bei dem gleich mehrere Drogen gleichzeitig deutlich ansteigen – darunter Kokain, Ketamin, MDMA und Methamphetamin. Damit steht der ESC in einer Reihe mit Fußball-Weltmeisterschaften oder nationalen Großfeiern – hebt sich aber dadurch ab, dass er breitere und vielfältigere Konsummuster zeigt.
Die Studie kann laut den Forschenden dabei helfen, dass Notfalldienste besser planen können. Es könnten aber auch gezielte gesundheitliche Aufklärungskampagnen angestoßen werden. So konsumierten etwa mehr Menschen Kokain und andere Drogen während Hitzewellen. Allerdings sind die gesundheitlichen Risiken bei hohen Temperaturen weit größer – speziell, wenn Menschen dank des Biergartenwetters Kokain und Co. mit Alkohol mischten.
Das ESC-Finale findet dieses Jahr am 16. Mai statt. Deutsche Fans müssen wohl wieder ganz stark sein: Laut Wettbüros gilt es als sehr viel wahrscheinlicher, dass Sarah Engels und ihr Song « Fire » auf dem letzten Platz landet als auf dem ersten.

Élise Fournier